Wie kommen die Bestellungen in die App?

Apps für einen Shop bekommen die Bestellungen nicht direkt an die App übermittelt, sondern bleiben weiterhin im Shop liegen und werden nur über die App dargestellt. Der Shop oder die Homepage bleiben somit immer die Zentrale der App. Sie müssen wie gewohnt die Daten im Shop oder über die Homepage pflegen, sowie Ihre erhaltene Bestellungen von dort abrufen. Für Sie als Shopbetreiber bleibt erstmal alles beim Alten.

Wusten Sie schon: Am 31. Dezember 2016 wurde die letzte Hintertür, die der Gesetzgeber offen gelassen hat, unausweislich geschlossen. Viele Firmen haben noch nicht erkannt, wie umfangreich die GoBD in Ihre organisatorischen Prozesse eingreifen. Ab dem 1. Januar 2017 gelten die Verordnungen der GoBD uneingeschränkt. Das wird gravierende Folgen für Unternehmen haben. Wirtschaftsprüfer prognostizieren empfindliche Strafen bei Verstößen gegen die Bestimmungen der GoBD durch den Gesetzgeber. 

Die Durchgängigkeit und Prüfbarkeit muss über alle Systeme hinweg gewährleistet werden!
Den neuen gesetzlichen Vorgaben unterliegen alle Systeme die buchführungs- oder aufzeichnungspflichtige Daten erfassen, erzeugen, empfangen, übernehmen, verarbeiten, speichern oder übermitteln. Das bedeutet, dass auch Vor- und Nebensysteme, wie Warenwirtschaft, Kasse oder Shopsoftware den Grundsätzen entsprechen müssen.

Da alle Vorgänge lückenlos über alle Systeme nachvollzieh- und nachweisbar sein müssen, könnten vor allem Händler, die keine integrierten Systeme für Onlineshop, Marktplatzverkäufe, Warenwirtschaft und gegebenenfalls stationären Handel nutzen, auf Probleme stoßen. In diesem Fall wären Händler dazu verpflichtet, Kontroll- und Abstimmungsverfahren wie z.B. sync4.de einzuführen, mit die Identität von gespeicherten Buchungen aus Drittsystemen im Hauptsystem gewährleistet und nachgewiesen werden kann. Somit beziehen sich die GoBD nicht nur auf die Systeme an sich, sondern auch auf die Integrität und Funktionalität von Schnittstellen zwischen den Systemen.